Projekte 2012  - Stadt Witten

Projekte 2012/ Übersicht

Im Rahmen des Lokalen Aktionsplans (LAP) sind für 2012 folgende Projekte vorgesehen:

  • Aufbauseminar Interkulturelle Öffnung in Wittener Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, Jugendmigrationsdienst der AWO
  • Interkulturelle Familien-Olympiade am 30.06.2012, FSV Witten 07/32
  • Schwimmkurs für junge Migrantinnen und Migranten in Witten, Jugendmigrationsdienst der AWO
  • Tischtennis verbindet! Gemeinsam an die Tische!, DJK Blau-Weiß Annen
  • Aktionstage und Kurzfilm:"Kunst als Begegnung der (Jugend-) Kulturen", Wittener Internationale Gesellschaft e.V. (WIG), Wittener Internationale Liste (WIL)
  • Schau mal über den Tellerrand - Messe am 05.05.2012, Kontrakt - Unternehmen für Bildung e.V.
  • Meilenstein der Toleranz, WABEmbH Abteilung Werkhof
  • Tanztheater ABRAKADABRA, Ev. Jugend im Ev. Kirchenkreis Hattingen
  • 1000 x Gesicht zeigen - Plakataktion der Wittener Jugendverbände; Öffentlichkeitsaktion am 22.06.2012 auf dem Rathausplatz, Ev. Jugend im Ev. Kirchenkreis Hattingen
  • Bandbreite - für Toleranz, gegen Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und Ausländerfeindlichkeit; Musik- und Kulturfestival am 31.08.2012 auf dem Rathausplatz, WERK°STADT - Verein zur Förderung soziokultureller Freizeit - und Bildungsarbeit e.V.
  • Freeze + Famous RAP-Connection - Songentwicklung, Aufnahmen im Tonstudio Famous, Erstellung einer gemeinsamen CD und Vorstellung bei einer Hip Hop Jam, Verein für Kinder- und Jugendförderung Witten Annen e.V.

Faltblatt Lokaler Aktionsplan (LAP) Witten (2012)

Begleitausschuss bewilligt die ersten Projekte in 2012

 

Der Wittener Begleitausschuss zur Vergabe der Fördermittel für das Bundesprogramm "TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN" hat in seiner Sitzung am 21.02.12 die ersten Projekte für 2012 bewilligt. „Ich finde es sehr erfreulich, dass in diesem Jahr auch zwei Projekte von Wittener Sportvereinen gefördert werden", erklärt Michael Lüning vom Amt für Jugendhilfe und Schule, als städtischer Koordinator zuständig für die Umsetzung des lokalen Aktionsplans in Witten.

Im Begleitausschuss, der über die Verteilung der Gelder in Witten befindet, arbeiten Vertreterinnen und Vertreter der Kommunalpolitik, von sozialen Trägern wie AWO, Caritas, Diakonie und dem Paritätischem, aus Sport und Kultur, des Amtes für Jugendhilfe und Schule, des Jobcenters und die Wittener Integrationsbeauftragte mit. Neben der Bewilligung der Projekte des DJK Blau-Weiß Annen „Tischtennis verbindet – Gemeinsam an die Tische" und der „Interkulturellen Familienolympiade" des FSV Witten, wurden auch wieder Fördermittel für Musik- und Jugendprojekte wie für die „Rap-Connection" des Vereins für Kinder- und Jugendförderung Witten-Annen e.V. und einer neuen Auflage des „Bandbreite-Projekts - für Toleranz, gegen Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und Ausländerfeindlichkeit" der Wittener Werkstadt bewilligt. In diesem Jahr erneut gefördert werden Projekte der Wittener Internationalen Gesellschaft, von Kontrakt – Unternehmen für Bildung e.V. und der Ev. Jugend im Kirchenkreis Hattingen/Witten. Letztere übernahmen auch die Antragsstellung für ein gemeinsames Projekt der Wittener Jugendverbände. Das Projekt „1000 mal Gesicht zeigen" möchte auf großen Plakatwänden und Postern tausend Gesichter von jungen Menschen aus den Jugendverbänden in Verbindung mit einer Aussage zu Toleranz, Demokratie und Engagement gegen rechtsextreme Tendenzen portraitieren. Ferner wird die Wabe mit dem künstlerisch geprägten Projekt „Meilenstein der Toleranz" gefördert.

„Dem Begleitausschuss lagen 19 Anträge vor, von denen 12 bewilligt wurden", berichtet Michael Lüning. „Dabei sind bis auf 5000,- € die gesamten in diesem Jahr zur Verfügung stehenden Mittel (90.000 €) verausgabt worden. Diese Restmittel sollen in einer zweiten Antragsphase im Frühjahr insbesondere Kleinprojekten von Jugendlichen zu Gute kommen und werden in einer weiteren Sitzung des Begleitausschusses vergeben", so Lüning weiter.
Weitere Infos zum Bundesprogramm "TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN" befinden sich auf der Internetseite der Stadt Witten unter dem Navigationspunkt Familie & Bildung. Fragen beantworten Michael Lüning unter Tel. 581-5190 (michael.luening(at)stadt-witten.de) oder Susanne Klönne von der VHS unter Tel. 581-8680 (susanne.kloenne@vhs-wwh.de).

Weitere Projekte bewilligt

Der Begleitausschuss hat in seiner Sitzung vom 27.06.12 drei weitere Projekte bewilligt und sich für die finanzielle Aufstockung von zwei bereits begonnenen Projekten ausgesprochen. Dies war möglich, da im lokalen Aktionsplan (LAP) noch ca. 5000,- € für 2012 zur Verfügung standen und das Bundesfamilienministerium alle LAP´s mit zusätzlichen Fördermitteln in Höhe von 5000,- € ausgestattet hat.

So werden in diesem Jahr noch die Projekte
- Aktionsfond Jugend (Wittener Werkstadt); Sonderförderung Microprojekte 
  von Jugendlichen 
- Coolness-Training Fortbildung für Lehrer und Schulsozialarbeiter am 
  Berufskolleg Witten (AWO EN) und der
- Workshop „Projektideenentwicklung TOLERANZ FÖRDERN -     
  KOMPETENZ STÄRKEN“ des Kinder- und Jugendparlaments
gefördert.

Für Rückfragen stehen bei der VHS Susanne Klönne, Tel. 581-8680, susanne.kloenne(at)vhs-wwh.de und bei der Stadt Witten, im Amt für Jugendhilfe und Schule, Michael Lüning, Tel. 581-5190, michael.luening(at)stadt-witten.de zur Verfügung.

Tischtennis verbindet! Projekt des DJK Blau-Weiß Annen

Der DJK Blau-Weiß Annen hatte in Kooperation mit dem Kreissportverband am 16.12.12 zum Wittener Tischtennis-Turnier in der Husemannhalle, eingeladen. Unter dem Motto „Tischtennis verbindet! Gemeinsam an die Tische!“ wurde die Veranstaltung durch das Bundesprogamm „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.
Im gemeinsamen sportlichen Spiel wollte der DJK Blau-Weiß Annen Menschen unterschiedlicher Herkunft einen unvergesslichen Tag des Miteinanders ermöglichen, der insbesondere interkulturell alle näher zusammenbringt und gegenseitige Akzeptanz und Toleranz steigert. Die Teilnahme vieler Kinder, Jugendlicher und Erwachsener an der Veranstaltung hat die Ziele des Projektträgers bestätigt. Im Spiel mehr Miteinander als Gegeneinander, wurde der besondere Charakter dieses Projekt deutlich.
Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren alle Aktivitäten sind komplett kostenlos. Die Tischtennisschläger wurden bei Bedarf vom Veranstalter gestellt. Alle Teilnehmer erhielten Teilnehmerurkunden und erlebten einen spannenden Showkampf von Tischtennis-Bundesligaspielern aus der näheren Umgebung. Die Bilder geben einige Impressionen der Veranstaltung wieder.

Schwimmkurs für junge Migrantinnen und Migranten

In der Zeit vom 12.04. bis zum 15.11.2012 führte die DLRG Ortsgruppe Witten-Herbede e.V. zwei Schwimmkurse (je 10 Zeitstunden) für jeweils 10 Jugendliche mit Migrationshintergrund im Alter von 10 - 14 Jahren im Schulschwimmbad Witten-Buchholz durch.
Jugendliche mit Migrationshintergrund können oftmals nicht schwimmen. Im Rahmen der Jugendmigrationsdiensttätigkeit der AWO EN wird dieses besonders häufig von Lehrern als Problem geschildert. Ob den Eltern das nötige Geld für den Schwimmbadbesuch oder das Bewußtsein für die Bedeutung von "Schwimmen können" fehlt - den Jugendlichen erwächst daraus ein gravierender Nachteil: im Sportunterricht können sie diese Leistung nicht erbringen und in ihrer Freizeit können sie nicht gleichberechtigt teilhaben an den Alltäglichkeiten der anderen Jugendlichen. Junge Zuwanderer sind darüber hinaus seltener in Sportvereinen eingebunden.
Ein Nebenziel des Schwimmkurses war es daher, Jugendliche für die Mitwirkung in einem Sportverein zu motivieren. Einheimische Jugendliche nehmen gleichberechtigt am Schwimmkurs teil. Im Sinne der gegenseitigen Toleranzförderung werden so Vorurteile abgebaut und durch gemeinsames (erfolgreiches) Erleben ersetzt.
Die Teilnehmerakquise erfolgte im Rahmen der Einzelfallhilfe des Jugendmigrationsdienstes, durch Informationsveranstaltungen in Wittener Schulen sowie durch die Veröffentlichung in Wittener Zeitungen.
In einer Abschlussveranstaltung wurde den Zuwanderern das Wittener (Sport-)Vereinswesen erläutert; Rechte, Pflichten und vor allem Chancen wurden aufgezeigt. Die Jugendlichen wurden zur Mitgliedschaft in einem Sportverein motiviert und bezüglich ihrer Erfahrungen im Schwimmkurs befragt.

 

“RAP-CONNECTION“: Hip Hop Jam mit CD Release-Party im Famous & Abschlussveranstaltung des Lokalen Aktionsplans Witten

Die beiden Wittener Jugendzentren FAMOUS und FREEZE veranstalteten am Freitag, 7. Dezember eine Hip Hop Jam mit einer CD Release-Party im FAMOUS, Annenstr. 120. Präsentiert wurden die Ergebnisse des Hip Hop Projektes “RAP-CONNECTION“, welches durch das Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN“ gefördert wird, um gemeinsam  ein Zeichen gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz in Witten zu setzen.

Live vorgestellt wurden an diesem Abend die einzelnen Tracks des Audio-CD-Samplers RAP-CONNECTION - RAP gegen Rassismus und für Toleranz - , die zuvor in mehr-tägigen Workshops in beiden Jugendzentren unter der Regie der beiden Wittener Szene-Rappern “MESS“ und “MEMO-X“ mit Jugendlichen produziert und anschließend im haus-eigenen Tonstudio des FAMOUS aufgenommen und abgemischt wurden. Mit auf der Bühne standen  WITTEN UNTOUCHABLE  mit  KAREEM, MESS , MEMO-X, LAKMAN (von CREUTZFELD & JAJOB) + SPECIAL GUEST.  Die CD Release-Party war gut besucht und insbesondere die jugendlichen Rapper hatten auf der Bühne viel Spaß. Es war ganz erstaunlich zu sehen wie gut die Jugendlichen sich in den wenigen Workshoptagen auf diesen Auftritt vorbereitet haben und ihre selbst geschriebenen Raps überzeugend umsetzen konnten.

In den Rahmen der Party war die Abschlussveranstaltung des Lokalen Aktionsplans Witten, mit vielen Infos der diesjährigen Projekträger und den Koordinierungsstellen, sowie weitere Projektpräsentationen aus 2012, eingebettet. So haben die WABE ihren "Meilenstein der Toleranz" präsentiert und die AWO EN stellte gleich zwei der in diesem Jahr geförderten Projekte vor. Der FSV Witten brachte viele Bilder von der Familienolympiade mit und Kontrakt e.V. berichtete über die Integrationsmesse. Das Ev. Jugendreferat hatte wieder viele Plakate von der Aktion "1000 Gesichter gegen Gewalt" dabei. Auch die Vertreter des Kinder- und Jugendparlaments berichteten über ihren Ideenworkshop, der für das Förderjahr 2013 viele kreative Projektideen hervor gebracht hat.

Ein Making-Of über die Entstehung und Umsetzung des Projekts ist unter Rap Connection 2 bei Youtube eingestellt. 

 

Bilder vom Workshop im Freeze

Einer der beiden Workshops mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der RAP-Connection fand in der Jugendeinrichtung Freeze statt. Neben der Arbeit an den Texten und der Musik, kam der Spaß für alle Beteiligten nicht zu kurz.

Kein Kinderspiel! Projekt des Tanztheaters Abracadabra

Ziel des Projekts war es, ein intergeneratives und interkulturelles Projekt mit Kindern und Senioren zu gestalten. Als Arbeitsthema, welches von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern maßgeblich mit entwickelt wurde, war vorgesehen „alte Kinderspiele, -lieder und – tänze“ neu zu entdecken. Senioren (Omas und Opas u. a.) standen als Profis den Kinder im Alter von 4-14 Jahren zur Seite und haben ihr Wissen weitergegeben. Gemeinsam ging es dann spielend, tanzend, singend und gestaltend auf Entdeckungstour. Ziel des Projektes war es, Kinder und Erwachsene aus unterschiedlichen sozialen Bereichen, Kulturen, Länder und Generationen zusammen zu bringen. Die Vielfalt, die die Mitwirkenden durch ihre verschiedenen Hintergründe und Nationalitäten mitgebracht haben, sollte bei der Umsetzung zentraler Inhalt sein. Das Gesamtwerk wurde dann am 24.11.12 einem großen Publikum im Rahmen eines Musicals mit Tanz und Theater und anschießendem Spielnachmittag vorgestellt und interkulturell, sowie intergenerativ erlebbar gemacht.

Projekte des Aktionsfonds Jugend sind verabschiedet

Im Rahmen des vom Begleitausschuss des lokalen Aktionsplans Witten beschlossenen Aktionsfonds Jugend, sind die Entscheidungen über die Förderung der Microprojekte von Jugendlichen gefallen. Eine Jury bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Kinder- und Jugendparlaments, der Wittener Werkstadt als Projektträger und des Amtes für Jugendhilfe und Schule, hatte dabei die Qual der Wahl, da die Vielzahl der Ideen und die beantragten Fördermittel das zur Verfügung stehende Fördervolumen deutlich überschritt.
„Die Jugendlichen haben sich einiges einfallen lassen und sehr kreative Projektideen eingereicht“, freut sich Michael Lüning von der internen Koordinierungsstelle der Stadt Witten und bedauert gleichzeitig, „dass nicht alle eingereichten Projekte gefördert werden können.“

So erhielt ein Verschönerungs- und Graffitiprojekt rund um die Jugend- und Skaterfläche Haldenweg eine Förderzusage, da die Jugendlichen damit selbst zu einem toleranten und respektvollen Umgang in diesem Quartier und der Nachbarschaft beitragen wollen.

Ebenfalls gefördert wird die Durchführung eines Benefizkonzerts, der aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen bestehenden Gruppe Grenzfrei, die neben musikalischen Beiträgen im Rahmen von Vorträgen, Kurzfilmen und Diskussionen auf das Thema Flucht und Migration aufmerksam machen möchte.

In einem weiteren Projekt möchte eine Clique von Jugendlichen aus der Innenstadt im Keller der Einrichtung Haus der Jugend einen Trainings- und Fitnessraum einrichten, um über sportliche Aktivitäten Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein aufzubauen. So soll Sozialkompetenz und Toleranz aufgebaut werden, um in Konflikt- und Gewaltsituationen eingefahrene Muster zu durchbrechen und zu einem respektvollen und toleranten Miteinander zu finden.

Die türkische Folkloregruppe „Siyah“ erhielt eine Förderung, um sich mit künftig mit einheitlichen Kostümen und entsprechendem Zubehör ausstatten zu können. Die Gruppe aus 14 bis 15-jährigen Mädchen möchte für Kinder und Jugendliche aller Kulturen ein Vorbild sein, dabei insbesondere deutschen Jugendlichen ihre Kultur näher bringen und bestehende Vorurteile überwinden.

Boris Graue vom Projektträger Werkstadt: „Wir werden die Jugendlichen bei ihren Projekten begleiten und unterstützen. Sie haben mit der Werkstadt eine Anlaufstelle und können unsere fachliche Beratung in Anspruch nehmen.“

Die Werkstadt und die Koordinierungsstelle werden weiter über die Umsetzung der Projekte des Aktionsfonds Jugend berichten.

„Gesunder Körper – gesunder Geist“ - ein Fitness-Projekt zur Stärkung von Kompetenzen und Toleranz

Ziel des Projektes war es, mit Mitteln aus dem Aktionsfond Jugend einen Kraftraum im Kellergeschoss des Haus der Jugend zu errichten, in dem Jugendliche sich sportlich betätigen können. Darüber hinaus sollte Jugendlichen die Möglichkeit eröffnet werden grundlegende Werte und Sozialkompetenzen zu erwerben und zu festigen. Jugendliche aus der Clique, die auch das Haus der Jugend besucht, haben bei der Werkstadt einen Förderantrag eingereicht und erhielten eine Zusage. Die Jugendlichen wurden bei der Umsetzung des Projektes von Mitarbeitern des Cliquentreffs Haus der Jugend unterstützt.
Hier folgt nun ein Erfahrungsbericht der Jugendlichen, der das Projekt und seine Wirkungen näher beschreibt:

Zur Vorbereitung des Projektes

Nachdem uns Ende des Jahres 2012 die Fördermittel in Höhe von 1500 Euro zur Verfügung gestellt wurden, begannen wir mit der Planung des Projektes.
Mit Hilfe von Jugendlichen und Mitarbeitern aus dem Haus der Jugend überlegten wir, welche Fitnessgeräte wir anschaffen möchten. Nach unserer zusammen getroffenen Auswahl führten wir einen ausführlichen Preisvergleich durch und entschieden uns für den Erwerb der, bezüglich des Preis-/Leistungsverhältnisses, angemessensten Fitnessgeräte.
Unter Anderem gehören hierzu eine Multi-Kraft-Station, drei verschiedene Heimtrainer, eine Langhantel-Bank, Kurzhanteln, ein Boxsack samt Zubehör und noch weitere Kleinigkeiten.

Zum Aufbau des Kraftraums

Bei der Realisierung des Projektes standen uns Jugendliche und Mitarbeiter des Haus der Jugend tatkräftig zur Seite. Die Aufgaben bestanden z.B. darin, einen Laminatboden zu verlegen, die Wände zu streichen, die verschiedenen Fitnessgeräte aufzubauen und zweckgemäß in den Räumlichkeiten zu positionieren. Durch die vielen bereitwilligen Helfer und ihren Arbeitseifer war der Kraftraum bereits nach wenigen Tagen und unserer gemeinsamen Vorstellung entsprechend aufgebaut.

Zur Durchführung des Projektes

Nachdem der Kraftraum vollständig eingerichtet und somit einsatzbereit war, luden wir eine ausgebildete Fitnesskraft mit Trainerschein in die Räumlichkeiten des Haus der Jugend ein.
Diese führte drei Mitarbeiter in die Funktion, Sicherheit und Wartung der Fitnessgeräte ein und stellte anschließend die erforderlichen Bescheinigungen aus. Die entsprechend eingewiesenen Mitarbeiter können mit ihrem Wissen nun Jugendliche unterweisen, beraten und das Training begleiten.
Das Angebot wurde von Anfang an sehr positiv aufgenommen und regelmäßig von 10-15 Jugendlichen im Alter von 14-25 Jahren besucht. Die Jugendlichen verschiedenster Herkunft (z.B. Deutsche, Türken, Kurden, Kosovo-Albaner, Araber) begannen ausgiebig und zielorientiert zu trainieren.
In friedlicher Atmosphäre lernten die Jugendlichen sich bei Trainingseinheiten gegenseitig zu unterstützen, gemeinsam Erfolge zu erzielen, gegenseitiges Vertrauen und Respekt aufzubauen, ihre Stärken zu entdecken und herauszuarbeiten, ein Selbstbewusstsein aufzubauen und zu stärken sowie ihre Sozialkompetenzen zu erweitern.

Im Rahmen des Bundesprogrammes „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ war es uns wichtig, dass unser realisiertes Projekt eine möglichst langfristige Wirkung bei den Jugendlichen erzielt. Das Angebot wird nach wie vor regelmäßig genutzt und hat zu unserer Freude bereits eine gewisse Eigendynamik entwickelt. Wir beobachten, dass die Jugendlichen kooperieren und größtenteils eigenständig trainieren. Das ist eine sehr gute Voraussetzung dafür, dass das Projekt weiterhin erfolgreich verläuft. Neueinsteiger haben zudem einen einfacheren Zugang, können in die bunt gemischte Gruppe von Jugendlichen integriert werden und zeitgleich ein Gefühl von Sicherheit beim Trainieren haben.

Resümee

Es bleibt festzuhalten, dass unser Projekt „Gesunder Körper – gesunder Geist“ im Rahmen des Bundesprogrammes „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ in unseren Augen als klarer Erfolg zu bewerten ist und das Angebot eine wichtige Bereicherung für den Cliquentreff Haus der Jugend darstellt. Wir blicken zuversichtlich in die Zukunft und freuen uns, dieses Angebot, das über das Sportliche weit hinausgeht, in den nächsten Jahren weiterhin anbieten und weiterentwickeln zu können.

 
 
 
 

Grafitti-Projekt Skateranlage und Jugendfläche Haldenweg

Im Rahmen des Bundesprogramms ‚Toleranz fördern – Kompetenzen stärken’ wurde das mit Mitteln des Aktionsfond Jugend geförderte Grafittiprojekt Skateranlage und Jugendfläche Haldenweg in Heven in Kooperation mit der Mobilen Arbeit umgesetzt.
Das Projekt war eine Idee von Jugendlichen, die einer Skaterclique angehören und sich häufig am Außentreffpunkt Haldenweg/ Skateranlage Heven aufhalten. Der Antrag wurde von ihnen gestellt. Bei der Umsetzung des Projektes wurden die Jugendlichen von der Mobilen Arbeit Innenstadt/ Heven unterstützt und begleitet.

Ausgangspunkt für das Projekt war die Situation am Außentreffpunkt und die Nutzung dessen von verschiedenen Cliquen innerhalb eines Sozialraumes. Die Toleranz, der gegenseitige Respekt und Akzeptanz von Nutzern des Außentreffs und Anwohnern des Sozialraumes standen im Vordergrund. Mit der Verschönerung und Gestaltung der Skateranlage zeigten die Jugendlichen die Übernahme von Verantwortung, die für das Erscheinungsbild der Skateranlage nun auch nach außen deutlich sichtbar ist.

Das Projekt wurde als Workshop umgesetzt, welcher in drei Etappen aufgeteilt wurde.
- Anschaffung von Materialien (Holzplatte als Untergrund)
- Anbringung der Holzplatte in Kooperation mit dem Betriebsamt
- gemeinsame Gestaltung der Holzplatte unter Anleitung eines Dozenten/ Grafitti-Künstlers

Aufgrund der Witterungsverhältnisse wurde das Projekt, nicht wie geplant Ende 2012, sondern erst im Frühjahr 2013 durchgeführt.
Als Ergebnis lässt sich festhalten, dass die Ziele Verschönerung der Skateranlage und Förderung des Austausches und der Akzeptanz zwischen ‚Nutzern’ und Anwohnern erreicht wurden. Bestätigt wird dies durch die positiven Rückmeldungen, die der Koordinator der Mobilen Arbeit nach Gesprächen mit Anwohnern und ansässigen Geschäften (u.a. Edeka-Leitung) erhalten hat.

 

Plakataktion „1000 Gesichter gegen Gewalt“

Die Arbeitsgemeinschaft Jugendverbandsarbeit und die Koordinierungsstellen des lokalen Aktionsplans Witten hatte am Freitag, den 26.10.2012 um 14.00 Uhr, zu einem Pressegespräch am zentralen Omnibusbahnhof neben dem Hauptbahnhof Witten, zur Eröffnung der Präsentations-Dekade „1000 Gesichter gegen Gewalt“ eingeladen.

Endlich war es soweit. Ein halbes Jahr lang hat es gedauert 1000 Gesichter und Ihre Botschaft zu fotografieren. Über 30 Fotoshootings in den Vereinen waren notwendig, um das erforderliche Bildmaterial zu sammeln. Beteiligt haben sich Verbände aus dem Bereich des Sports, der Kirchen und des Rettungswesens. Entstanden ist ein Mosaik mit 1000 Gesichtern gegen Gewalt.

Alle Beteiligten wollen mit ihren Gesicht und ihrer Botschaft ein klares Signal gegen Gewalt, gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus setzen. Sie wünschen sich ein friedliches, respektvolles, tolerantes und gewaltfreies Miteinander der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen, Geschlechter und Nationalitäten. 

Das Ergebnis wurde nun präsentiert. Die neun Großflächenplakate befinden sich innenstadtnah im Bereich der Ardey-, Berger-, Crengeldanz-, Husemann-, Pferdebach-, Ruhrstraße und am Hauptbahnhof.

Organisiert und durchgeführt wurde die Aktion von einer Projektgruppe der Wittener Jugendverbände, die zumeist aus jugendlichen Teilnehmern der verschiedenen Vereine bestand. Das Projekt fand statt im Rahmen des lokalen Aktionsplans „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“, gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Zusätzlich zu den Großflächenplakaten werden in den Verbänden, Vereinen und Schulen DIN A1 Plakate mit dem Motiv verteilt und kleine Plakate in Geschäften ausgehängt.

Michael Lüning von der internen Koordinierungsstelle des lokalen Aktionsplans der Stadt Witten: „Es ist schon beeindruckend, wie es gelungen ist so viele, überwiegend junge Menschen zu motivieren, eine Botschaft für eine tolerante und gewaltfreie Zivilgesellschaft in Witten zu formulieren. Hier sind die Ziele des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ hervorragend umgesetzt worden.

Die Großflächenplakate waren vom 26.10. bis 05.11.2012 überwiegend im Innenstadtbereich zu sehen.

KUNST ALS BEGEGNUNG - Nur gemeinsam können wir es schaffen!

Vier Tage im Mai 2012. Sieben Jugendliche aus Witten-Annen haben gemeinsam eine Wand im Park der Generationen gestaltet. Die Wand ist sehr lang und es ging um sehr viel mehr als Sprühen, denn nur gemeinsam konnten die Jugendlichen es schaffen! Unter der künstlerischen Leitung von Jonas Heinvetter entstand ein soziales Gemeinschaftsprojekt. Es ging um Farben und Formen, um gemeinschaftliches Arbeiten und den Umgang mit Konfliktsituationen. Hierbei lernten die Jugendlichen tolerant und respektvoll miteinander umzugehen. Andrea Lötscher hat den Prozess in einem Kurzfilm dokumentiert.

Die Premiere hat am 19.09.12 um 19 Uhr im Treff°, an der Wittener Werkstadt, stattgefunden. Interessierte Jugendliche waren ebenso wie die Vertreterinnen und Vertreter der Wittener Internationalen Gesellschaft (WIG), als Träger des Projektes, eingeladen. Die Integrationsbeauftragte Claudia Formann, sowie die Gleichstellungsbeauftragte Maria Grote-Kukla der Stadt Witten waren ebenfalls vor Ort und spendeten der gelungenen Filmpremiere Beifall.

Die Künstlerische Leitung hatte Jonas Heinevetter, dem es eindrucksvoll gelungen ist, die Jugendlichen zu einer tollen Gemeinschaftsarbeit zu führen. Mehr über den Künstler erfährt man unter www.ausdrucksvielfalt.de

Die Projektleitung, Regie, Schnitt hat wieder Andrea Lötscher übernommen, die bereits in 2011 ein Filmprojekt für die WIG übernommen hat. Mehr über Andrea Lötscher unter www.mondrosen.com

Der Film kann auf Youtube unter Kunst als Begegnung herunter geladen werden.

Das Projekt der Wittener Internationalen Gesellschaft (WIG e.V.) und der Wittener Internationalen Liste (WIL) - www.wil-witten.de - wurde mit Mitteln aus dem lokalen Aktionsplan Witten gefördert.

 

Bandbreite Festival 2.0 - Wittener Werkstadt

Am 31.08.12 fand an der Wittener Werkstadt das mit Mitteln aus dem lokalen Aktionsplan geförderte Bandbreitefestival statt. Das Projekt hat mit einem Livekonzert und Präsentation der Bandbreite-CD in der Werkstadt bereits im Dezember 2011 seine ersten Spuren hinterlassen.

Ähnlich wie bei der ersten Veranstaltung, gab es dieses Mal wieder jede Menge Livemusik, u.a. von Rantanplan, Die Conditorei, Creutzfeld & Jakob und Inside The Amber Room. Trotz des schlechten Wetters hatten die überwiegend jugendlichen Besucher ihren Spaß. Dazu gab es eine Ausstellung zum Thema "Rechte Jugendkulturen". Die Ausstellung informierte über Organisationsformen, Szenen, Medien, Lebensstil, Alltagskultur, Musik, Mode und Symbolik der rechten Jugendkultur in der Bundesrepublik. Ergänzt wurde das Festival mit einem Vortrag über die autonome rechte Szene im Ruhrgebiet. Einige Infostände, z.B. der DGB-Jugend im EN-Kreis, mit teils kulinarischen Angeboten, rundeten die Veranstaltung ab.
Ein Kamera-Team von respekt.tv berichtete über die Veranstaltung und interviewte verschiedene Akteure. Mehr hierzu unter respekt.tv
Der Bericht von respekt.tv mit Ausschnitten des Interviews mit Michael Lüning ist bei Youtube unter Bandbreite Festival eingestellt.

Natürlich waren auch die lokale und externe Koordinierungsstelle wieder mit einem Infostand vertreten und haben über den lokalen Aktionsplan Witten, bzw. das Bundesprogramm "TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN" informiert. Das Ev. Jugendreferat, als Träger des Projekts "1000 x Gesicht zeigen", nutzte das Festival, um wieder viele junge (und ältere) Menschen für ihre Foto-Plakat-Aktion zu gewinnen.

Projekt "Gesicht zeigen" auf dem Rathausplatz

Die Arbeitsgemeinschaft der Wittener Jugendverbände warb am 22.06.12 nachmittags auf dem Rathausplatz für ihr Projekt "Gesicht zeigen" und versuchte junge Menschen zur Teilnahme an diesem Fotoprojekt zu motivieren. Dabei geht es darum für eine Plakat- und Posteraktion die Gesichter von 1000 Wittenern, überwiegend Vertreterinnen und Vertreter der Jugendverbände, mit einer Botschaft für Toleranz und Demokratie einzufangen, um daraus eine große Collage zu erstellen, die im Herbst auf 10 großen Plakatwänden in Witten präsentiert wird. Der Antragsteller für die Jugendverbände, das Ev. Jugendreferat, erhielt dafür eine Förderung des lokalen Aktionsplans Witten aus dem Bundesprogramm "TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN". Ein professioneller Fotograf fertigte an diesem Nachmittag viele Bilder, auf denen die jungen Leute sich mit ihrer Botschaft, beispielsweise "Für Respekt und Toleranz", in das Projekt einbringen konnten. Hans Werner Ludwig vom Ev. Jugendreferat, Christian Peters, Referent der Jugen Kirche Hagen-Witten, und der für die lokale Koordinierungsstelle der Stadt zuständige Mitarbeiter des Jugendamtes Michael Lüning, versuchten die Vorübergehenden zum Mitmachen zu motivieren. Hinrich Schorling von der Kreuzgemeinde Witten, erschien aber gleich mit mehreren Mitgliedern der Jungen Evangelisch-Lutherischen Kirche, der Jugendorganisation der Gemeinde, um an der Aktion teilzunehmen.

Aufbauseminar Interkulturelle Öffnung bei der AWO Kompetenzagentur

Im Rahmen des Seminars "Interkulturelle Kompetenz in der Kinder-, Jugend- und Familienarbeit", das bereits 2011 als Projekt im Rahmen des lokalen Aktionsplans in Witten durchgeführt wurde, äußerten viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Wunsch, aufbauend hierzu konkretes "Handwerkszeug" für die Interkulturelle Öffnung von Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen zu erhalten bzw. mit der Dozentin Sandra De Vries zu erarbeiten.
Sandra de Vries, Ethnologin und Trainerin für interkulturelle Kompetenz, hat in verschiedenen Ländern gelebt und ihre Arbeitsschwerpunkte sind Islamische Gesellschaften, Interkulturelle Kompetenz, Gesundheit, Familie, Kinder und Jugendliche. Sie hat die Leitung und Durchführung des Seminars übernommen.
Die Seminarteilnehmer haben im Aufbauseminar gelernt die Grundsätze des Cultural Mainstreaming zu beachten und in ihre Arbeit in den Einrichtungen vor Ort einzuflechten. Die Auseinandersetzung mit den eigenen Stereotypen, der eigenen "Kulturbrille" war dabei genauso Thema, wie das Wissen um kulturelle Besonderheiten bestimmter Zuwanderergruppen.

Die Themenschwerpunkte des ersten Seminartags waren interkulturelle Familienarbeit, Familienbilder von Zuwanderern, der Blick auf Kinder und Jugendliche in anderen Kulturen sowie Gesundheit, Hygiene und Behinderung.
Im Rahmen des zweiten Seminartags stand der Einfluss von Religion auf die Erziehung von Kindern und Jugendlichen sowie die konkrete Fallarbeit durch Beispiele aus der Praxis im Mittelpunkt.
Das Seminar endete mit einer Teilnehmerbefragung und die SeminarteilnehmerInnen  erhielten begleitendes Informationsmaterial.

Eindrücke von der Familienolympiade

Der FSV Witten hat in Zusammenarbeit mit Lernimpuls e. V. am 30. Juni im Wittener Wullenstadion eine Interkulturelle Familien-Olympiade - ein Sportfest für Menschen von 7 bis 77, die Freude an der Bewegung haben, veranstaltet.

Die Aktion wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aus dem bundesweiten Programm "TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN" gefördert: "Dahinter steckt die Idee, Menschen unterschiedlicher Herkunft im gemeinsamen sportlichen Spiel einen unvergesslichen Tag des Miteinanders zu ermöglichen, der uns alle etwas näher zusammenbringt", erklärt Michael Lüning vom Amt für Jugendhilfe und Schule, der den lokalen Aktionsplan in Witten koordiniert. Schirmherrin des Sportfestes ist Bürgermeisterin Sonja Leidemann.

Der "Olympische Spiele-Parcours" wurde um 10 Uhr eröffnet. Vierköpfige Familien-Mannschaften konnten dann an Großspielgeräten wie Bungee-Running, Hindernisbahn, Piratenschiff und anderen Spielstationen Punkte für eine Erinnerungsurkunde sammeln. "Die Teams durften gern auch von nicht miteinander verwandten "Vereinsfamilien" oder von "Wunschfamilien", die spontan zusammen finden, gebildet werden", erklärt Christel Schmitt vom Organisationsstab. Weitere Attraktionen für Kinder waren eine Ritterburg, kreatives Malen und eine Schminkstation. Die etwas älteren Jugendlichen haben sich eher für Bungee-Jumping, den Soccercourt oder das Beachball-Feld interessiert.
Die Projektpartner der Jugendverbände nutzen den Tag, um für ihre Plakataktion "Gesicht zeigen" zu werben und weitere Jugendliche zum Mitmachen zu bewegen.

Weitere Höhepunkte der Veranstaltung waren der Einmarsch von Kindern mit Fahnen und Luftballons und ein Auftritt der Deutschen Meister im Folkloretanz.

Meilenstein der Toleranz - Tag der offenen Tür beim Werkhof

Der Werkhof und die Soziale Gruppenarbeit des Amtes für Jugendhilfe und Schule in der ehemaligen Wullenschule hatten am 15.06.12 zu einen Tag der offenen Tür eingeladen. Es gab die Möglichkeit sich die Werkstätten, Büros und Gruppenräume anzusehen und sich über die bewährte Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern und die neuen Projekte und Kooperationen zu informieren. Daneben stand die von der Bürgermeisterin Sonja Leidemann vorgenomme Enthüllung des Meilensteins der Toleranz vor dem Gebäude im Mittelpunkt. Die künstlerische Anfertigung des aus Mitteln des Lokalen Aktionsplans Witten geförderten Projekts, haben jugendliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Wabe-Maßnahme am Werkhof übernommen.

Film-Aktion Rathaus

Am 23.04.12 stellte die Wittener Internationale Gesellschaft im Eingangsfoyer des Rathauses den aus Mitteln des Lokalen Aktionsplans Witten geförderten Film "Weltweit - Weltnah" vor. Der Filmemacherin Andrea Lötscher, die gleichzeitig für die Regie, Kamera und den Schnitt verantwortlich war, ist es in einfühlsamen Portraits gelungen einen Eindruck der unterschiedlichen Lebenserfahrungen und dem Umgang mit verschiedenen kulturellen Hintergründen darzustellen. Dieses gelungene Filmprojekt über Migrationsgeschichten aus Witten wird mittlerweile bei Seminaren an der Ruhruni Bochum eingesetzt. Der Film steht bei Youtube als Download zur Verfügung. Weitere Infos auch in der Vielfalt-Mediathek