Jugendforum  - Stadt Witten

Premiere des Theaterstücks „druck.“

Am 15. September findet im Saalbau Witten die Premierenfeier des Theaterstücks „druck.“ von Sonni Maier statt.

Die Handlung spielt in einer nicht so fernen Zukunft und thematisiert das Leben oder mehr das Überleben in der digitalen Gesellschaft. Die Hauptfiguren Cynthia und Andi waren einmal beste Freunde. Doch die brandneue Selbstoptimierungs-App SURI hat alles verändert. Während Skeptiker Andi in seiner Nerd-Ecke bleibt, sich in virtuelle Welten zurückzieht und zunehmend verwahrlost, wird Cynthia dank SURI zur smarten, erfolgreichen und immer perfekteren Businessfrau: Ständig online, auf die optimale Außenwirkung getrimmt, eine Jägerin von immer mehr Clicks, Likes und Flattrs. Doch die Karriere hat ihren Preis – und die App eine verheerende Nebenwirkung… Schließlich fasst Andi einen irrwitzigen Plan, um sich und seine Freundin aus dem Teufelskreis zu befreien.

Wie der rasante Science Fiction Theaterthriller, der die Gefahren von Smartphone- und Onlinesucht, BigData, Leistungsdruck und Meinungsmache durch soziale Medien aufzeigt, ausgeht, kann man am Freitag, den 15. September live sehen. Das Vorprogramm startet um 19:30 Uhr mit littledeadboy und um 20:00 Uhr beginnt das Theaterstück. Im Anschluss erfolgt eine kleine Premierenfeier.

Theaterstück „druck.“

Eintritt: 7,50€

Saalbau

Bergerstraße 25

58452 Witten

Demokratie lebt in Witten durch politisch engagierte junge Menschen

Im dritten Jahr in Folge wird in Witten das Bundesprogramm „Demokratie Leben! Aktiv gegen Rechtextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) mit der „Partnerschaft für Demokratie Witten“ durchgeführt. Wie schon in den vergangenen Jahren wird das Jugendforum wieder Teil des lokalen Aktionsplans sein und jungen Menschen eine Plattform bieten, ihre Interessen in Form von Partizipationsprojekten einzubringen.

Demokratie ist kein Ist-Zustand, sondern ein lebendiger Prozess, der durch das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern vorangetrieben werden muss. Damit junge Menschen stärker in demokratische Entscheidungsprozesse einbezogen werden, können Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 27 im Jugendforum aktiv an Veränderungen mitwirken. Im Rahmen des Jugendforums können junge Menschen Handlungsbedarfe benennen und eigene Projekte zur Verbesserung initiieren. Dabei hat jede/r das gleiche Mitspracherecht und kann individuell seine/ihre Anregungen, Ideen, Wünsche oder Verbesserungsvorschläge äußern, solange diese mit den Leitlinien des Bundesprogramms einhergehen und ein respektvolles gesellschaftliches Miteinander aller Menschen fördern.

Im Jugendforum kommen Vertreter/innen der unterschiedlichen Jugendverbände und lokalen Jugendszenen zusammen, die nicht nur für zivilgesellschaftliche Normen und Werte einstehen, sondern auch die Leitprinzipien Gender-Mainstreaming, Diversity Management und Inklusion berücksichtigen. Sie organisieren und leiten das Jugendforum selbstständig. Lediglich zwei ehrenamtliche Betreuer des Jugendrings und ein Begleiter der Koordinierungs- und Fachstelle stehen dem Jugendforum mit Rat und Tat zur Seite. Das Jugendforum tagt vier- bis fünfmal im Jahr an unterschiedlichen Veranstaltungsorten und entscheidet im Gremium über die Vergabe von Fördergeldern. Neben der Planung von Projektideen, dem Austauschen von Informationen und dem Formulieren von Projektanträgen werden auch Themeninhalte für kommende Sitzungen erarbeitet. Darüber hinaus nehmen zwei Vertreter/innen des Jugendforums auch an Begleitausschusssitzungen teil und berichten dort über aktuelle Themen.

Das Jugendforum verwaltet einen eigenen Fonds in Höhe von 5.000,00 €. Diese Summe steht für Partizipationsprojekte zur Verfügung, die von Jugendlichen oder jungen Menschen geplant und durchgeführt werden.

Zweites Jugendforum Treffen 2017

Im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie tagte das Jugendforum am 16. März zum ersten Mal im Jugendzentrum Famous in Witten Annen. Die Sitzung erfolgte während der regulären Öffnungszeit, so dass die Besucher/innen des Jugendzentrums bei Interesse die Möglichkeit hatten, am Jugendforum teilzunehmen. Auf der Tagesordnung stand die Weiterentwicklung und Konkretisierung der ersten Projektideen, sowie die Planung von Werbeflyern und Postkartenmotiven.

In der Eröffnungsrunde wurden die Arbeitsergebnisse des letzten Jugendforum Treffens rekapituliert und weiterentwickelt.

Die Jugendfeuerwehr plant, in Kooperation mit dem Jugendrotkreuzes einen Erlebnistag für Geflüchtete und einheimische Jugendliche zu veranstalten. Auch der Jugendbereich des Technischen Hilfswerks wird sich voraussichtlich an der Veranstaltung beteiligen. Das Programm soll aus folgenden Programmpunkten bestehen:

1. Besichtigung der Hauptwache der Berufsfeuerwehr Witten

2. Kennenlernen der Aufgaben, Einsatzfahrzeuge und Arbeitswerkzeuge

3. Durchführung einer Einsatzübung Ziel ist, den einen oder anderen Interessierten zu animieren, der Freiwilligen Feuerwehr, dem DRK oder dem THW beizutreten.

Eine weitere Projektidee ist die Durchführung eines Upcycling Workshops für junge Menschen, mit der Zielsetzung, sie für einen nachhaltigen Umgang mit Rohstoffen zu sensibilisieren. Unser Konsumverhalten hat erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt. In Zeiten von „Coffee-to-go“ wachsen nicht nur die Müllberge, sondern immer mehr Produkte werden lediglich für den einmaligen Gebrauch hergestellt und dann weggeworfen.

Der letzte Punkt auf der Agenda befasste sich mit der Planung neuer Werbeflyer und Postkartenmotive. Die Jugendforum Teilnehmer beschlossen einstimmig, Slogans und Motive zu entwickeln, um neue Teilnehmer für das Jugendforum zu gewinnen.

 

 

Erstes Jugendforum Treffen 2017

Am Dienstag, den 14. Februar, fand das 1. Jugendforum der Partnerschaft für Demokratie Witten in der Volkshochschule Witten | Wetter | Herdecke statt. Zu Beginn der Sitzung konnten vier neue Teilnehmer in der Runde begrüßt werden. Neben drei Vertretern des Jugendrotkreuzes Witten nahm auch ein Vertreter des Ring politischer Jugend (RpJ) zum ersten Mal an einem Jugendforum Treffen teil.

Auf der Agenda standen die Themen Fondsvolumen, Austausch von Informationen, Entwicklung von Projektideen und Planung neuer Werbeflyer. Im offenen Plenum und in lockerer Atmosphäre erfolgte eine Diskussion über die Ziele des Jugendforums und wie man zukünftig Kinder und Jugendliche stärker in die Partnerschaft für Demokratie einbeziehen könnte. Die Diskussion brachte jede Menge konstruktive Vorschläge hervor sowie die Anregungen, neue Wege zu gehen und gemeinsam erste Ideen für zukünftige Partizipationsprojekte zu entwickeln. Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde einstimmig beschlossen, neue Werbeflyer und eine Serie von Postkartenmotiven für das Jugendforum zu entwickeln mit der Zielsetzung, mehr Öffentlichkeitsarbeit und Werbung für das Jugendforum zu machen, besonders in Jugendfreizeiteinrichtungen und an anderen Jugendtreffpunkten. Mit dabei waren unter anderem Vertreter des Kinder- und Jugendparlaments (KiJuPa), der Evangelischen Jugend Johannis, Christlicher Verein Junger Menschen (CVJM), Ring politischer Jugend (RpJ) und der Jugendverband des Deutschen Roten Kreuzes Witten (Jugendrotkreuz).

Für Mitte März ist das nächste Jugendforum Treffen angesetzt, eine offizielle Bekanntmachung wird Anfang März folgen. Bis dahin können erste Projektideen konkretisiert werden. Darüber hinaus können auch zu einem späteren Zeitpunkt noch Projektanträge beim Jugendforum eingereicht werden, da in der Regel nicht sofort die volle Summe der Fördergelder (5.000,00€) verausgabt wird.

Das letzte Jugendforum-Treffen für das Jahr 2016

Am 13. Dezember traf sich das Jugendforum zur letzten Sitzung für das laufende Jahr 2016 in der Johannis Kirchen Gemeinde Witten an der Bonhoefferstraße 10. Auf der Tagesordnung standen die Themen: Reflexion der geförderten Partizipationsprojekte und eine erste Skizzierung neuer Projektideen für das kommende Jahr. Ein ausführlicher Bericht über die durchgeführten Partizipationsprojekte wird im Januar 2017 noch folgen.

Für alle, die mehr über das Jugendforum erfahren möchten: Das Jugendforum bietet jungen Menschen eine Plattform für ihre Ideen, die im Sinne des Bundesprogramms „Demokratie Leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ ein tolerantes und friedliches Zusammenleben in der Gesellschaft fördern. Dafür steht dem Jugendforum jährlich ein Fonds in Höhe von 5.000 € für Partizipationsprojekte zur Verfügung. Im Jugendforum engagieren sich junge Menschen im Alter von 14 bis 27 Jahren. Jede/r interessierte ist herzlich willkommen!

Das Jugendforum wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Witten frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

MULTIKULTURELLE WOCHE IN JOHANNIS

Vom 11. bis 17. Juli 2016 fand im Johannis die "Multikulturelle Woche" statt. Eingeladen waren Kinder ab 8 Jahren aus Witten, ausdrücklich angesprochen wurden Kinder mit Migrations- und Flüchtlingsgeschichte.

Da Theater und Musik die Menschen miteinander verbindet und Sprachbarrieren verringert, war das Thema schnell gefunden. 24 Kinder folgten der Einladung und verbrachten eine höchst kreative Woche. Zunächst mussten sich die jungen Künstlerinnen und Künstler entscheiden, oder sie lieber Theater spielen oder Musik machen wollten. Und dann ging es auch schon los:

Ausgehend von einer kurzen Geschichte über Feld- und Hausmäuse entwickelten die jungen Schauspieler unter Anleitung der Theaterpädagogin Eva Kuypers alle Texte selbst und studierten das Stück ein. Auch die Kostüme und die Kulisse wurden von dieser Gruppe gestaltet.

Die andere Gruppe bauten unter Anleitung von Tobias Bülow in Teamwork eigene Cajòns. Dafür war einiges handwerkliches Geschick notwendig, was die Kinder aber mit Bravour meisterten. Da zusätzlich auch schon fertige Djembè- Trommeln zur Verfügung standen, konnte Tobias Bülow den Kindern von Beginn an auch schon jede Menge Rhythmen beibringen.

Am Sonntag, den 17.07 fand dann der krönende Abschluss des Projektes statt. 120 Eltern und Freunde schauten sich die gemeinsame Aufführung an und überzeugten sich selbst, was für ein tolles Projekt die Multikulturelle Woche war.

Am Schluss waren sich alle einig, diese Multikulturelle Woche muss wiederholt werden.   

Multikulturelle Woche in Johannis

Cook & Care Abschlussveranstaltung 2016

Cook & Care Abschlussveranstaltung

Der letzte Donnerstag in den Sommerferien war gleichzeitig auch der letzte Termin für die Veranstaltung „Cook & Care“ im Jugendcafé Treff°. Aufgrund des schönen Wetters startete die Veranstaltung etwas zeitverzögert, da viele Jugendliche vorher noch die Gelegenheit nutzten, den Sommertag im Freibad zu verbringen. Mit dem Eintreffen der ersten Jugendlichen kam auch der große Hunger. In einer gemeinsamen Runde wurden Vorschläge für das anstehende Gericht gesammelt und am Ende entschied man sich, ein Traditionsgericht der afghanischen Küche zu kochen: Qabili Palau, eine Speise, die mit Hähnchen, Reis und Gemüse zubereitet wird und in großen Teilen Afghanistans sehr beliebt ist. Initiator war ein afghanischer Flüchtling, der regelmäßig die Veranstaltung besuchte und nun mit den anderen Teilnehmenden sein Lieblingsessen kochen wollte. Zusammen mit zwei weiteren Teilnehmenden und dem pädagogischen Mitarbeiter wurden im angrenzenden Lebensmittelmarkt die benötigten Zutaten eingekauft. Zurück vom Einkauf ging es direkt in die Küche, wo die Lebensmittel mit viel Liebe zum Detail für den Kochprozess vorbereitet wurden.

Kleine Pausen nutzte die Küchen-Crew, um sich über kulinarische Vorlieben auszutauschen. Ergänzend erhielten die Jugendlichen Informationen darüber, welche Lebensmittel gesund sind und wie wichtig eine ausgewogene Ernährung für den Körper ist. Aufgrund des schönen Wetters verlegte man das gemeinsame Abschlussessen spontan nach draußen. Alle waren begeistert und verspeisten gemeinsam die leckeren Früchte ihrer Arbeit.

Das offene Angebot der Veranstaltung „Cook & Care“ wurde sowohl von Einheimischen Jugendlichen als auch von ein paar unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen wahrgenommen. Das Treff°-Team bot den Teilnehmer/-innen von „Cook & Care“ eine Menge Tipps zum Thema gesunde Ernährung und Kochen, die Jugendlichen konnten außerdem Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Menschen aus anderen Kulturen sammeln. Alle Teilnehmenden nutzen die Gelegenheit, sich in lockerer Atmosphäre auszutauschen. Trotz der kulturellen Unterschiede und leichten Sprachbarrieren entdeckten Sie auch zahlreiche Gemeinsamkeiten. Denn alle kochen nur mit Wasser.

 

 

"Cook and Care" - Jugendprojekt im Treff

Im Jugendcafé Treff° wird es in den Sommerferien so richtig brodeln - und das nicht nur wegen der Temperaturen! "Cook & Care" nennt sich das 1x wöchentlich stattfindende Kochangebot des Treff°-Teams, bei dem es darum geht, einen Blick über den Tellerrand zu werfen - im wörtlichen und im übertragenen Sinne. Los geht´s am 14.07.16 um 18.00 Uhr im Treff an der Wittener Werkstadt.

Die Jugendlichen lernen verschiedene gesunde Gerichte ganz einfach eigenständig zuzubereiten: Vom Einkauf über das Kochen bis hin zum gemeinsamen Essen liegt dabei alles in eurer Hand. Natürlich steht  das Treff°-Team den Jugendlichen mit jeder Menge Infos zum Thema "gesunder Ernährung" zur Seite.  Außerdem erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, was für kulinarische Besonderheiten geflüchtete Jugendliche aus fremden Ländern ihr Eigen nennen und kommen in den Austausch miteinander.

Essen ist eine soziale Angelegenheit. Es betrifft alle Menschen und ist ein natürliches Bedürfnis. Beim Philosophen und Soziologen Georg Simmel heißt es so auch: "Von allem nun, was den Menschen gemeinsam ist, ist das Gemeinsamste: daß sie essen und trinken müssen."
Die Zubereitung und das Verspeisen von Essen regen zu Gesprächen an und aktivieren zur Kommunikation und zum Austausch miteinander - und das auf niedrigschwellige Art und Weise. Mit unserem Kochprojekt wollen wir die Integration der Refugees in Witten fördern und sie mit unseren Jugendlichen zusammenbringen. Es sollen potentielle Hemmschwellen und Berührungängste von beiden Seiten abgebaut, kulturelle Unterschiede und Besonderheiten betrachtet und vor allem auch Gemeinsamkeiten betont werden.

Der gemeinsame Einkauf, die gemeinsame Zubereitung und das gemeinsame Verspeisen des Essens und schließlich auch das gemeinsame Aufräumen soll die Gruppenbindung stärken und schließlich auch zum Austausch über Themen anregen, die nicht primär mit dem Essen zu tun haben, sondern mit den Teilnehmer_innen als Individuen, mit ihrem Alltag, ihrer Lebenssituation und ihrem Blick auf die Welt. ehemals Fremde sollen hier aufeinander zugehen und zu Bekannten oder Freunden werden, die sich wertschätzen und in ihren Unterschiedlichkeiten respektieren und achten.

Gesprochen werden soll im Rahmen des Projektes zudem über die Ernährungs- und Essgewohnheiten der Jugendlichen, über die Ernährungsgewohnheiten von anderen/verschiedenen kulturellen Gruppen (in unserem Fall von denen der Refugees), über unterschiedliche Nahrungsgewohnheiten (regional, kulturell, religiös) und über (kulturell bedingte oder allgemeine) Regeln und Rituale beim Essen/Etikette.

Das Angebot wird gefördert durch das Bundesprogramm "Demokratie leben!" und ist ein Projekt im Rahmen des Jugendforums, begleitet durch den Jugendring Witten e.V.

Projekt des Jugendforums - Multikulturelle Woche der ev. Jugend Johannis für Kinder

Die Ev. Jugend Johannis hat, gefördert über das Jugendforum der Partnerschaft für Demokratie, eine Ferienaktion für Kinder in der Woche vom 11. - 17. Juli angeboten.
Eine Gruppe entwickelte und probte in den Räumen der Johannis-Kirchengemeinde ein Theaterstück während die andere Gruppe Cajons baute und lernte wie dieses Instrument gespielt wird.
Die Kinder wurden in der Zeit von 8.00 bis 15.30 Uhr betreut. Geprobt und gewerkelt wurde dann in der Zeit von 10.00 bis 14.30 Uhr.
Das Ergebnis dieser Ferienwoche wurde am 17. Juli 2016 um 11:30 Uhr in der Johanniskirche gegenüber dem Rathaus aufgeführt. Weitere Infos und Bilder zu dem Projekt folgen in Kürze.

Erste Projekte des Jugendforums 2016

Das Jugendforum hat mittlerweile zwei Projekte mit insgesamt 3.300,- € bezuschusst. Dies ist zum einen das Projekt Cook&Care der Werk Stadt, das sich ja bereits in der Sitzung des Begleitausschusses am 02.03.16 vorgestellt wurde. Hierfür wurden Fördermittel in Höhe von 800,- € vergeben.

Das zweite Projekt ist ein multikulturelles Ferienprojekt der Johanniskirchengemeinde in der ersten Woche der Sommerferien. Die Ev. Jugend Johannis führt eine Ferienaktion für Kinder durch. Zielgruppe der Ferienaktion sind 30 – 40 deutsche und Flüchtlingskinder im Alter von 9 – 13 Jahre. Inhalt des Projektes wird ein Theaterstück mit Musik sein. Zwischen drei unterschiedlichen Angeboten können die Kinder wählen.
- Eine Theaterpädagogin wird mit einem Teil der Kinder ein Theaterstück entwickeln.

- Ein Musiker wird mit einer Gruppe Cajons bauen und die Kinder lehren, diese zu spielen.

- Eine Mitarbeiterin wird mit den Kindern ein Bühnenbild bauen, Requisiten herstellen und Kostüme schneidern.
Dieses Projekt hat eine Förderung in Höhe von 2.500,-- € erhalten.

Das Jugendforum hat sich zweimal getroffen. Am 04. im Johanniszentrum und am 25. April in der Werkstadt. Dort finden auch die weiteren Sitzungen statt. Die nächste ist für den 22. August um 19:00 Uhr geplant.
Den Organisatoren vom Jugendring Witten ist es gelungen die Parteien mit ins Boot zu holen. Die Jugendorganisationen der Grünen und der CDU waren bei den Vorbereitungstreffen vertreten. Darüber hinaus die Werkstadt, der CVJM Witten, die Ev. Jugend Rüdinghausen und die Ev. Jugend Johannis. Insgesamt waren bei beiden Veranstaltungen zwischen 10 und 12 Teilnehmer anwesend.

Ansprechpartner für das Jugendforum sind
christian.peters(at)jugendring-witten.de und
sven.raffling@jugendring-witten.de

Internationaler Kochabend der Flüchtlingsinitiative „Willkommen in Witten“

Der ursprünglich für den 19. November 2015 geplante internationaler Kochabend der Flüchtlingsinitiative „Willkommen in Witten" hat nun am 04.12.15 stattgefunden. Daran anschließend fand dann auch ein gemeinsames Weihnachtsbacken am 21. Dezember statt. Beide Veranstaltungen richteten sich sowohl an Flüchtlinge, als auch an WittenerInnen jeden Alters und gingen nach gemeinsamem Kochen / Backen in einen entspannten musikalischen Abend über, bei dem die verschiedenen traditionellen Tänze gezeigt wurden.

Erwartet wurden ca. 50 - 100 Teilnehmer. Mit diesen Aktionen wollte die Flüchtlingsinitiative den Kontakt zwischen Flüchtlingen und WittenerInnen fördern – und wo konnte das besser geschehen, als bei einem gemeinsamen Essen, bei dem sich die Rezepte der verschiedenen Kulturen hoffentlich so gut ergänzen, wie die Menschen, die sie zubereiten. Gleichzeitig sah die Initiative in einem gemeinsamen Kochabend eine der derzeit noch seltenen Möglichkeiten für Flüchtlinge, selbstständig einer sinnhaften Tätigkeit nachzugehen und ihre Zeit in Deutschland selbst aktiv zu gestalten.
Das Backen in der Vorweihnachtszeit sollte die entstandenen Verbindungen vor dem Weihnachtsurlaub vieler WittenerInnen noch einmal stärken, sodass nach dieser Pause im neuen Jahr eine gutes Netzwerk besteht, das neue Chancen für eine nachhaltige Integration der Flüchtlinge birgt. Den Bürgern unserer Stadt möchte die Initiative mit ihrer Idee aber auch Gelegenheit geben, bestehende Vorurteile zu überwinden und sich ein reales Bild von den neuen Mitmenschen zu machen. Die jungen, engagierten Studenten der Initiative hoffen, dadurch einen Beitrag zum öffentlichen Diskurs und einer verantwortungsbewussten, demokratischen Stadt zu leisten, in der Gemeinschaft und Toleranz das Miteinander prägen und jeder Einzelne weiß, dass er sich einbringen kann und gehört wird.

Die Flüchtlingsinitiative Witten ist Ende 2014 aus der Idee von Studenten der Uni Witten/Herdecke entstanden, der Stadt Witten bei der Betreuung der wachsenden Anzahl an Flüchtlingen unter die Arme zu greifen.
Inzwischen ist die Initiative eine bunte Gruppe von Studenten, Nicht-Studenten, alten und neuen Wittenern.

Hier der Bericht des Projektträgers:

Am 04. Dezember hat nach einigem Umdisponieren endlich unser interkultureller Kochabend mit Geflüchteten im Café Kulturstall stattgefunden. Zunächst haben wir von „Willkommen in Witten“ mit einem jungen Team traditionell deutsch gekocht: Selbstgemachte Spätzle mit Rinderroulladen und Rotkohl. Natürlich alles aus nachhaltiger Landwirtschaft und mit vegetarischer Option – ein gesellschaftlich-kulinarischer Rundumschlag in wenigen Stunden also.

Ab 18 Uhr trudelten dann nach und nach tatsächlich die ersten Gäste ein und rasch wurde es voller. Auch aufgrund der heimeligen Abgeschiedenheit des Hofes hatten wir zunächst Sorge, dass nur wenige unserem Ruf folgen würden. Doch das Gegenteil war der Fall: mit gut 50 Personen verschiedenster Nationen – darunter auch viele Wittener, Bewohner des Christopherushofs und Mitglieder der UW/H - ging es ans Buffet und ins Gespräch.

Gut gesättigt durften wir dann dank der Initiative der RdB-Initiatorin* Shahida Perveen-Hannesens live durch kleine spontane Kostproben den Klängen der anwesenden Kulturen lauschen, indem einige unserer Gäste Lieder aus ihrer Heimat vortrugen. Unter Begleitung einer studentischen Pianistin konnte man sich anschließend noch weiter austauschen. Unser Ziel war es, durch diese Veranstaltung einen Impuls zu geben, der alte und neue, junge und betagte Wittener näher zusammenbringt und Anreize für eine offene, gemeinsam gestaltbare Zukunft schafft. Auffallend war, dass wir gerade von deutscher Seite aus viele neue Gesichter begrüßen durften, die vorher nur wenig oder gar keinen Kontakt zu unseren geflüchteten neuen Mitmenschen hatten. Damit war unser Abend rundum gelungen und der erste Stein für weitere Veranstaltungen dieser Art gelegt.

Daran anschließend konnten wir in intimerem Rahmen gemeinsam mit der Johannisgemeinde am 21. Dezember einen Backnachmittag organisieren, der Weihnachten ein kleines Stück näher bringen konnte.

Mit viel Dankbarkeit für alle Helfenden Hände und die große Offenheit von Bürgern und Geflüchteten freuen wir uns schon auf das nächste Jahr und sind gespannt, wen wir bei unseren Veranstaltungen – wiederholt oder neu – begrüßen dürfen.

Was ist Weihnachten? Veranstaltung am 28.11.15 im Johanneszentrum

 

Ein gemeinsames Weihnachtsfest für Geflüchtete und Deutsche gestalteten die Jugendlichen des CVJM Witten e.V. am Samstag den 28. November 2015 gemeinsam mit der Johanniskirchengemeinde und der Flüchtlingsinitiative „Willkommen in Witten“. Unter dem Motto "Für jeden Mensch auf Erden leuchtet hell ein Stern" feierten rund 170 Menschen aus verschiedenen Nationen ein friedliches   Weihnachtsfest. Verschiedene deutsche Traditionen und Bräuche rund um das Fest wurden dabei vorgestellt. 

Als gegen 17 Uhr die Abenddämmmerung einsetzte erstrahlte die festlich beleuchtete und geschmückte Johanniskirche sowohl von außen als auch von innen. Eine gespannte Erwartung lag in der Luft. Würden die Geflüchteten die Einladung zu diesem gemeinsamen Fest annehmen fragten sich viele der an der Organisation Beteiligten. 70 Flüchtlinge folgten der Einladung und erlebten einen schönen Abend der zunächst mit vielen Adventsliedern und Weihnachtsliedern und einem Besuch des Nikolaus von Myra begann. Besonders das Lied „Stille Nacht“ von dem eine Strophe in deutscher, eine in englischer und schließlich eine in arabischer Sprache gesungen wurde, wird vielen noch lange in Erinnerung bleiben. Im Anschluss an die Weihnachtsgeschichte gab es im Johanniszentrum ein traditionelles Weihnachtsessen, das aus Knödeln, Putenbrust und Rotkohl bestand. Um 20 Uhr endete ein friedliches Fest, dass vor allem der kleine Ismael nicht so schnell vergessen wird, da es sich zugleich um seinen Geburtstag handelte. Am Schluss der Veranstaltung wurde noch zu arabischer Musik getanzt.

Das Projekt wurde im Rahmen des Jugendforums der Partnerschaft für Demokratie gefördert. Weitere Infos zum Jugendforum hier

„Wir slammen für Akzeptanz“ - Projekt des Jugendforums

Unter diesem Motto präsentierte das Projekt "anSPRECHbar" am Sonntag, den 27. September, einen öffentlichen Poetry-Slam auf der Studio-Bühne der Wittener Werkstadt. Das im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" geförderte Projekt sollte jungen Künstlern den Raum geben ihre Texte vorzustellen, die im Rahmen von Workshops im Haus der Jugend am 25. und 26.09. zu den Themen Akzeptanz, Toleranz, Vielfältigkeit und gegen Rassismus und Homophobie entstanden sind. Ein Teil der Texte griff auch die aktuelle Flüchtlingsthematik auf. Der Großteil der Slamtexte wurden während des Poetryslams unter dem Motto "wir slammen für Akzeptanz" vorgestellt. 

anSPRECHbar, ein Team aus sechs werdenden Anne-Frank-Botschaftern, hatte alle Wittener Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich von den Texten und Botschaften inspirieren und ansprechen zu lassen.

Unterstützt wurden das Projekt "anSPRECHbar" durch den Jugendring Witten, der im Rahmen der Organisation des Jugendforums aus der Wittener Partnerschaft für Demokratie die notwendigen Fördermittel zur Verfügung gestellt hatte. Zudem war die Flüchtlingsinitiative Witten eingebunden, die für die Verpflegung zuständig war. 

Die sechs Jugendlichen, die das Projekt organisiert haben, sind zukünftige Anne-Frank-Botschafter und wollen Menschen dazu anregen, ihre Stimme gegen Rassismus und Fremdenhass und für Akzeptanz zu erheben. Das freute nicht nur Christian Peters vom Jugendring, sondern auch Michael Lüning vom Amt für Jugendhilfe und Schule der Stadt Witten. "Dass aus dem Projekt 'Anne Frank Ausstellung' im Schiller-Gymnasium, welches im Förderjahr 2014 realisiert wurde, einige seinerzeit als Peer Guides beteiligte Schülerinnen und Schüler in Berlin zu Anne Frank Botschaftern ausgebildet werden und mit eigenen Projekten ein Zeichen setzen, ist nicht nur großartig, sondern zeigt die Wirkung solcher Förderprogramme zur Aktivierung der Zivilgesellschaft", so der lokale Koordinator des Bundesprogramms Demokratie leben.

Jugendforum lädt zum 2. Treffen am 24.08.15 ein

Der Jugendring Witten hat am 24. August 2015 um 17:30 Uhr  zum zweiten Treffen des Jugendforums eingeladen.

Zur Stärkung der Beteiligung von jungen Menschen an der „Partnerschaft für Demokratie" wurde in Witten ein Jugendforum eingerichtet. Für die Organisation und Durchführung hatte sich der Jugendring Witten beworben und in der Sitzung des Begleitausschusses dafür einen Zuschlag erhalten.

Das Jugendforum ist ein regelmäßiges Jugendbeteiligungsorgan im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“, das jungen Menschen die Beteiligung in ihrer Stadt ermöglicht. Mehrfach im Jahr treffen sich Jugendliche aus ganz Witten – alle sind willkommen – und entwickeln gemeinsam Wünsche, Ideen, Projekte etc.

Die Ergebnisse des 2. Treffens werden in Kürze an dieser Stelle veröffentlicht.

Das erste Jugendforum als Beteiligungsplatform für die Jugendlichen fand am 24.06.15 im Johanniszentrum statt.
Eingeladen waren Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren, die in WITTEN gerne etwas bewegen wollen, mit anderen JUGENDLICHEN zielgerichtet Ideen entwickeln und mit einem Budget von 5.000,00 € Projekte im Bereich TOLERANZ und DEMOKRATIE organisieren.
Die Bilder vermitteln schon mal einen Eindruck der gemeinsamen Arbeit und Ideenfindung.
Folgende Ideen wurden erarbeitet:

• Film „Mia“ im Imberg auf großer Leinwand gucken

• Sport-(Fußball)vereine einbinden

• gemeinsame Fußballturniere - Fußballplatz-Orga

• internationales Gemeindefest oder Kicker-Turnier mit internationalem Essen

• Internationale Küche Catering

• Poetry-Slam

• schülerübergreifend

• Flüchtlingsinitiative Witten braucht: Men-Power und Kapital

Weitere Ideen zur Vernetzung:

Gemeinden, Sprach-Treffs, Kulturausflüge

Herausforderung: Ferien sind „Dead Time“ für Studierende

Das Jugendforum wird von Jugendlichen selbst organisiert und geleitet. Dabei müssen – soweit vorhanden – unterschiedliche lokale Jugendszenen, die den zivilgesellschaftlichen Normen (Demokratie, Gewaltfreiheit, Respekt,…) verpflichtet sind, repräsentativ vertreten sein. Die Einbeziehung von Jugendlichen im Sinne der Leitlinien des Bundesprogramms "Demokratie leben!", Abschnittes 4.8 „Gender-, Diversity Mainstreaming und Inklusion als Leitprinzipien" ist somit gewährleistet.  

Das Jugendforum ist im Begleitausschuss angemessen personell vertreten und liefert eigene Beiträge zur Ausgestaltung der "Partnerschaft für Demokratie".